Willkommen!

Hallo und herzlich willkommen in meinem kleinen Weblog! Hier berichte ich über diverse Dinge die mich so beschäftigen.

Damit du das lesen kannst, was dich interessiert, kannst du oben in der Navigation eine der drei Hauptkategorien auswählen oder hier unter diesem Text einfach Artikel aus allen Kategorien lesen.

Es kann gut sein dass sich die Kategorie Glaube und Leben ziemlich vermischen da sie nunmal ziemlich zusammenhängen!


Viel Spaß auf meiner Seite! Hinterlass doch einen Eintrag im Gästebuch ;)

Luke


Mär 3 2010

[mac] MacJournal im Test

(Achtung, dieser Artikel befindet sich noch in der Entwicklung! Deshalb ist er auch „halbfertig“ hochgeladen)

Da ich mir grade überlege, das aktuelle MacHeist Paket zu kaufen hab ich mir mal MacJournal von Mariner Software zum Testen heruntergeladen. Zum wirklichen „Tagebuch schreiben“ benutze ich zwar bisher sehr zufrieden den Journler, dessen Entwicklung wurde aber eingestellt und somit sollte ich mich auf die Zukunft bezogen vielleicht nach einer Alternative umsehen.

Der erste Eindurck
Startet man das Programm zum ersten Mal haut es einen nicht grade vom Hocker. Es präsentiert sich ein typisches Mac-Fenster in der aus iTunes und Co gewohnten Spaltenansicht. Bisher ist ein Journal (im Screenshot schon ein Zweites von mir..) eingetragen mit einem kleinen Willkommens-Dokument. ​
Willkommens-Fenster

Tagebuch schreiben kann man denke ich relativ gut mit dem Programm. Bisher kann ich dazu aber noch relativ wenig sagen. Es ist zumindest leicht möglich irgendwelche Texte zu verfassen und auch Bilder und andere Dokumente hinzuzufügen. Auch sperren/verschlüsseln ist möglich und auch das Aufzeichnen und Einbinden von Video oder Audio geht problemlos.

Bloggen beherrscht die Software leider lange nicht so gut. Ein Blog an sich ist schnell angelegt: Man erstellt ein neues Journal und gibt im Inspektor unter „Dokument-Blog“ „Eigenes“ an.
Anlegen eines neuen Blogs im Inspektor
Soweit so gut. Nun muss man die URL seines Blogs eingeben und die Software erkennt so ziemlich alle Einstellungen und gibt zB. auch an, wo man entsprechende Protokolle im Webinterface der Blogsoftware (in meinem Fall Wordpress) ändern kann. Das ganze ist sehr einfach und vorbildlich umgesetzt. Unter den „Optionen“ beim letzten Schritt (s. Bild 3) kann man dann noch einen alternativen Upload-Server für Bilder angeben. Über zwei Klicks kann man sich nun auch noch die alten Beiträge downloaden lassen.

Blog Einstellungen 1Blog Einstellungen 2Blog Einstellungen 3 Optionen für den Bilderupload

Blog Einstellungen 3

Neue Blog-Einträge kann man nun relativ intuitiv verfassen. Einige „gängige“ Funktionen sucht man allerdings erstmal eine ganze Weile:
Ich wollte gerne einen Link hinzufügen. Mein erster Anlaufpunkt war die Symbolleiste oder der Inspektor: Fehlanzeige. Dann hab ich im Kontextmenü gesucht und wurde auch hier nicht fündig. Erst im Menü hab ich nach einigem Suchen dann den richtigen Eintrag und die dazugehörige Tastenkombination „cmd + K“ entdeckt. Über diesen Menüpunkt erscheint dann ein Fenster in dem man die URL oder einen internen Verweis angeben kann. Mehr Einstellungsmöglichkeiten tun sich hier leider nicht auf.
macjournal-linkmenueLinke editieren

Bilder hochladen gestalltet sich prinzipiell einfach, allerdings bleibt es auch dabei. Man zieht die Bilder einfach über Drag und Drop in den Eintrag hinein und kann sie dann auch per Maus oder Kontext-Menü skalieren. Das Bild wird dann in komprimierter und skalierter Form hochgeladen. Das sieht dann leider oft ziemlich mies aus (s. „Testbild“ bei 25%). Ein verlinken auf die Orginal-Datei ist leider nicht möglich.
Zudem wird für den Upload grundsätzlich das JPEG Format verwendet, dass keine Transprenz beherrscht. Somit sehen Screenshots von Fenstern mit Schatten zB (s.u.) etwas doof aus mit dem weißen Rand.

Weißer Rand durch JPEG-Komprimierung ohne Transparenz

Weißer Rand durch JPEG-Komprimierung ohne Transparenz

Bilder über das Kontext-Menü skalieren

wpid-bild22njvw6qvmltzx.jpg

Bild mit MacJournal skaliert und hochgeladen (Klick: Orginal)

Das Hochladen ist wie zu erwarten auch sehr einfach und geschieht durch einen einfachen Klick auf den Menüpunkt „Veröffentlichen“-> Senden an „Name des Blogs.“ Nun kann man noch die Kategorie(n) auswählen und schon gehts los.
Davon, dass das Programm tatsächlich den Eintrag hochläd, bekommt man erst was mit, wenn man das „Aktivität“-Fenster anzeigt. Ansonsten geschieht alles im Hintergrund und wird man via Growl über den Erfolg informiert. Auf Wunsch öffnet sich danach auch der Blog im Browser.

Veröffentlichen Kategorien auswählen Growl Benachrichtigung nach Upload

Aktivitätsanzeige

Ansonsten sei noch erwähnt, dass man Einträge auch im Vollbildmodus bearbeiten kann. Die Einstellungsmöglichkeiten sind im allgemeinen ziemlich ausgedehnt und besondern in Sachen Sicherheit kann man das Programm sehr genau auf die eigenen Wünsche anpassen. Was die Einstellungen für Blogs usw. angeht sieht es hingegen sehr lau aus: Man findet sage und schreibe keine Einstellungsmöglichkeit hierzu in den Einstellungen.

Online im Wordpress Administationbereich kann man dann noch erkennen, dass die Software bei jeder Änderung in der Größe der Bilder sie neu hochlädt und die alten nicht löscht wodurch sich relativ viele Dateien ergeben.

Viele alte Versionen von Bildern auf dem Server

Fazit:
Für Tagebuchschreiber ist das Programm denke ich ziemlich gut, vielleicht aber schon etwas zu Funktionsreich. Ich werde es dennoch mal etwas auf meine Bedürfnisse anpassen und ausprobieren. Allen, die wenig Anforderungen haben und einfach ein gutes, solides, praktisches Tagebuch haben wollen sei an dieser Stelle Journler empfohlen, mit dem Hinweis, dass die Entwicklung allerdings eingestellt wurde.

Für Blogger ist das Programm meiner Meinung nach nur sehr bedingt geeignet. Wer nur Text und vereinzelt mal ein Bild bloggt findet vielleicht durchaus gefallen an der Software. Für Leute wie mich, die gerne auch mal viele Screenshots anfügen, Thumbnails benutzen die auf die „großen Bilder“ verlinken um Platz zu sparen usw. ist das Programm völlig ungeeignet. Für diesen Eintrag habe ich sämtliche Bilder (mit Ausnahme des „Testbilds“) neu hochladen müssen. Das Zweitersparnis relativiert sich somit.

Was unter anderem Fehlt:

  • Status für Upload von Blogeinträgen
  • Mehr Einstellungsmöglichkeiten für Links (im neuen Fenster öffnen usw)
  • Thumbnail-Support für Bilder und mehr Einstellungsmöglichkeiten (css, floating, boarder usw)
  • Stichwort-Support
  • Möglichkeit, Bilder zu beschriften (zB. für Lightbox)

Was allerdings positiv erwähnt sein will, ist die Einfachheit des Programms: Ich würde behaupten, dass sogar ein Laie mit dieser Software relativ schnell umgehen kann.
Vielleicht schreib ich bald nochmal mehr drüber, wenn ich das Programm weiter getestet habe.


Feb 8 2010

Zeiterfassung mit SLife

Ich hab vor langer Zeit schon SLife verwendet und hab es damals als echt praktisch empfunden.

Für Leser, die nicht wissen was das Programm ist und macht eine kurze Beschreibung: SLife dokumentiert jede Tätigkeit die du an deinem Rechner tust. Es merkt sich wie lange du was angeschaut und benutzt hast. Das ganze lässt sich Aktivitäten zuordnen und die Zeit messen. So kann man zB. feststellen wie lang man pro Tag chattet usw.

Seitdem ist viel Zeit vergangen und ich hab mir das ganze Projekt heute noch mal angeschaut: Es hat sich viel verändert!

  • Das ganze läuft nun online. Die Daten werden von der App ins Internet übertragen
  • Es kostet! Es gibt ein kostenloses Basis-Packet über das man aber leider nur eine Aufgabe anlegen kann.

Im Web kann man sich das ganze eigentlich echt schön anschauen:

SLife Web: Dashboard SLife Web 2: Benutze Programme

Fazit:

Für mich war das “alte SLife” besser. Zwar ist die Weblösung an sich echt schick und gut, aber die GUI des alten SLife konnte mehr. Vor allem aber sehe ich es nicht ein, für so eine Funktion 5$ im Monat auszugeben. Für Teams die gemeinsam an Projekten arbeiten macht das gewiss Sinn, aber für mich als “Privatuser” lohnt sich das nicht!

Kennt jemand gute Alternativen?


Feb 13 2009

[mac] Apple Keyboard

Apple Keyboard

Ich bin nun seit Ende Januar (20. um genau zu sein) im Besitz dieses tollen Apple Keyboards. Nun hab ich gedacht ist es mal an der Zeit einen kleinen Erfahrungsbericht darüber loszuwerden ;)

Erster Eindruck – Aussehen

Zwar ist es ja “eigentlich” unwichtig, doch ist es genau das, was als erstes Auffällt: Das Aussehen! Typisch Silber-Weiß gehalten passt sie super zu einem Mac und fügt sich so super ins Gesamtbild ein. Da sie erstaunlich flach ist, wirkt sie auch ehr unauffällig (meiner Meinung nach). Die weißen Tasten können leider ziemlich schnell dreckig werden, aber hier ist nunmal guter Umgang und Pflege angesagt.

Zweiter Eindruck – Anschlaggefühl etc.

Nun kommen wir mal zu den wirklich wichtigen Dingen ;) Das Tippen ist im ersten Moment etwas ungewohnt da die Tasten ehr einer Laptop-Tastatur gleichen ;) da ich aber sowieso eine solche Tastatur von meinem Notebook gewohnt bin, war der Umstieg nicht sehr schwer. Schreibt man mal eine halbe Stunde mit der Tastatur fällt es einem gar nicht mehr nagativ auf, sondern sogar ehr positiv – man schreibt schneller und hat das Gefühl dass die Finger nahezu über die Tasten fliegen.  -> Man schreibt effektiver!

Sondertasten - F1-F4 Sondertasten - F7-F12 Sondertasten - F13-F19

Dritter Eindruck – Sondertasten

Es ist  vielleicht eine Kleinigkeit, aber für mich relativ wichtig weil sie einfach viel Zeit abnehmen. Folgende Tasten sind vorhanden und lassen sich auf Wunsch auch anders belegen:

  • F1 & F2 Helligkeit
  • F3 & F4 Exposé - Alle Fenster, Dashboard
  • F7 – F9 iTunes - Zurück, Play/Pause, Forwärts
  • F10-12 Lautstärke – Mute, Leiser, Lauter 
  • neben F12 SuperDrive Auswurf

Des weiteren stehen einem die Tasten F13-F19 zur freien Belegung zur Verfügung (dazu in einem anderen Beitrag mal mehr).

Vierter Eindruck – USB Ports

Die Tastatur verfügt links und recht auch über jeweils einen USB-Port. Leider funktioniert das Laden von Geräten nur, wenn die Tastatur an einen Aluminium iMac angeschlossen ist. Ob das nun wirklich so ist hab ich noch nicht ausprobiert, aber wenn Apple das so schreibt wird wohl was dran sein. Für einen USB-Stick oder eine Digitalkamera reicht es aber allemal! Alle Bilder aus diesem Beitrag wurden über diese Schnittstelle übertragen.

Letzter Eindruck – Contras

Natürlich ist nicht alles perfekt! Die Tastatur sieht zwar super stylisch aus, aber ist auch genau so super schnell verschmutzt. Hier ist allerdings nachgebessert worden im Vergleich zur vorherigen Version. Sie lässt sich leichter reinigen und es gibt keine Stellen wo sich der Dreck (wie bei der alten) ansammeln kann und dann kaum zu entfernen ist. 

Leider lässt sich auch der Neigungsgrad der Tastatur nicht verstellen. Für mich persönlich kein großes Problem da ich mit dem Neigungswinkel so ziemlich gut klar komme, aber wer das anders gewohnt ist, wird das vielleicht als Manko sehen.

Gewisse Sonderzeichen wie [ und { usw die man z.B. beim Programmieren häufig benötigt sind nicht aufgedruckt und müssen sozusagen im Kopf abgespeichert sein. Leider gibt es keine Tastatur von Apple bei der diese Zeichen (außer @ und €) aufgedruckt sidn. Zumindest für die Ziffernreihe und viel verwendete Zeichen wäre dies finde ich Sinnvoll!

Noch ein kleines Detail. Die Apfel-Taste wurde (wie auch sonst überall) zur cmd-Taste umgewandelt. Jetzt fehlt auch hier der tolle . Auf meiner letzten Tastatur war der immerhin noch drauf =(

Fazit:

Ich finde es eine sehr zu empfehlende Tastatur. Das Schreibgefühl ist einfach unglaublich und ich hab den Kauf noch keine Sekunde bereut. Das einzige wirkliche Manko ist meiner Meinung nach, dass sie sehr leicht Dreckig wird. Tut man sie allerdings ab und zu mal abstauben oder abwischen und hat einen halbwegs ordentlichen Arbeitsplatz ist das auch kein Problem.

-> Kaufempfehlung ;)


Feb 10 2009

[Mac] Picasa 3 auf dem Mac

Ich hab mir schonmal vor einiger Zeit Picasa gedownloaded und dann aber nach der Installation und einem Abstürzten eine bis oben hin gefüllte Festplatte gehabt. Ob das nun wirklich an Picasa lag (ich vermute es sehr und es gibt Anhaltspunkte aber keine Beweise ^^) weiß ich nicht, aber ich hab mich neulich mal wieder getraut es zu downloaden und zu testen.

Erster Eindruck

Die Installation ging sehr schnell von statten. Nach dem installieren bekommt man 2 Auswahlmöglichkeiten für den Medienimport. Entweder Picasa durchsucht die ganze Festplatte oder es wird nur der Dokumente-Ordner und die Picasa-Library durchsucht. Anschließend beginnt Picasa selbstständig die Festplatte zu durchsuchen.

SeitenleisteSchon während dem Durchsuchen füllt erscheinen nach und nach Ereignisse in der Seitenleiste links. Diese ist in 3 oder mehr Abschnitte gegliedert.

 

  1. Albums (mal nebenbei, müsste das nicht Alben heißen?) Hier finden sich selbst angelegte Alben wie z.B. Shared Photos oder Kürzlich Aktualisierte Bilder.
  2. Folders (die Lokalisierung lässt echt noch zu Wünschen übrig) Hier finden sich Bilder die auf der Festplatte gefunden wurden, außer die Picasa-Bilder.
  3. iPhoto Library. Hier finden sich die Bilder aus iPhoto nach Ereignissen geordnet (dazu später mehr).
  4. (imported From iPhoto: siehe Unten)

Die Geschwindigkeit die durchaus bewundernswert und mit der Windows-Version zu vergleichen. Sowohl das Durchsuchen, als auch das Arbeiten im Programm (auch parallel) läuft alles flüssig und subjektiv schneller als in iPhoto.

Zusammenspiel mit iPhoto

Ein Grund für das (erneute) Testen von Picasa war, dass ich gesehen hatte dass es gut mit Picasa zusammenarbeitet. Hier dazu ein kleines Video von Google selbst.

Alle Ereignisse  in “iPhoto Library” sind schreibgeschützt. Die können betrachtet usw werden aber sobald man Änderungen vornehmen will kommt folgende Nachricht:

Kopieren der iPhoto-Ereignisse

Bestätigt man dies werden alle Bilder dieses Ereignisses in das Album “imported from iPhoto” kopiert und aus der “iPhoto Library” ausgeblendet. Hier kann man nun sämtliche Änderungen vornehmen. Da das ganze etwa doof aussieht (in verschiedenen Alben) kann man auch das Ereignis zurück in das Album “iPhoto-Library” verschieben. Der “kopierte” Ereignis hat dabei dann ein normales “Ordnersymbol” und unterscheidet sich so von den iPhoto-Ereignissen.

Weitere Erfahrungen

  • Beim meinen ersten Versuchen hat Picasa noch verlässlich die Bildunterschriften aus iPhoto importiert. Heute allerdings auch, auch nach mehreren Neustarten, werden die Captions nicht mehr angezeigt. 
  • In den Alben die ich heute importiert habe (2 Stück, importiert über iPhoto) werden eine seltsam große Anzahl als “markiert” bzw stared angezeigt, dabei sind im  iPhoto-Album nur 2 Bilder markiert. Auch wenn man in Picasa die Markierungen entfernt updated Picasa nach kurzer Zeit wieder die ganzen anderen “Sterne”
  • Vor allem wenn man noch mit Videos in Alben arbeitet usw kann es noch durchaus zu Programmabstürzen kommen

Fazit:

Das Programm parallel zu iPhoto zu benutzen bietet sich sehr an bzw ist fast schon Pflicht ;) wenn man bisher nicht mit iPhoto arbeitet findet auch ein gutes Organisations-Programm für den Mac. Vor allem Vorteilhaft find ich, dass man die Ordnerstrukturen selber verwalten kann.

Probierts einfach mal aus =) was habt ihr für Erfahrungen?


Jan 21 2009

[Mac] Disc Inventory X & Co

In meinem letzten Beitrag habe ich ein Bild angefügt dass die Speicherbelegung meiner Festplatte zeigt. Das Programm möchte ich hier nun kurz vorstellen:

Als ich festgestellt habe dass meine Festplatte ziemlich voll ist, hab ich mich erstmal “manuell” auf die Suche nach großen Ordnern gemacht. Das ganze war ziemlich umständlich da ich bei jedem Ordner erneut die Größe erfragen musste usw. Ich bin dann auf 2 kostenlose Programme gestoßen die mir eine sogenannte “Tree Map” visualisieren. Darin ist dann deutlich sichtbar welche Ordner, Dateien, Sektionen mehr Speicher belegen.

Disk Inventory X

Das Programm ist kostenlos erhältlich und auf der Entwicklerseite ist sogar ein kleines Einführungsvideo. Es ist vom Funktionsumfang etwas schwacher als der Konkurrent (s.u.) aber meiner Meinung nach übersichtlicher. Es zeigt zudem neben der Festplattenbenutzung auch noch den Ordnerbaum und einige andere Informationen die das Navigieren und das auffinden großer Dateien erleichtern.

Oberfläche von Grand Perspektive X

Abb. 1: Benutzeroberfläche von Disk Inventory X (Quelle: derlien.com)

Was mir etwas fehlt bei dieser Software ist die Funktion das erstellte Bild zu speichern. Ansonsten ist sie aber mein Favorit. Das im letzten Beitrag erzeugte Bild stammt auch von dieser Software.

Grand Perspektive

Der unter Sourceforge zu findende Konkurent unterscheidet sich wenig von der oben genannten Software. Er bietet lediglich etwas mehr Exportierfunktionen, ist dafür meiner (subjektiven) Meinung nach etwas langsamer und umständlicher. Aber die Unterschiede sind echt nicht groß. Für welche Software man sich entscheidet ist also wirklich Geschmackssache.

Benutzeroberfläche von Grand Perspective

Abb. 2: Benutzeroberfläche von Grand Perspektive. (Quelle: grandperspectiv.sourceforge.net)

Allgemein

Die Vorgehensweise der beiden Programme ist ziemlich ähnlich. Man wählt zuerst einen Ordner oder eine Festplatte aus. Diese wird dann durchsucht.

Festplatte durchsuchen

Nachdem er so die ganze Platte bzw den Ordner durchforstet hat zeigt er die Verteilung der Speicherbelegung als Bild. Einzelne Dateitypen werden dabei Farbig hervorgehoben und Detailinformationen zu den Blöcken können noch angezeigt werden. Teils kann man einzelne Blöcke auch direkt löschen oder sich eine Liste der Elemente nach Größe geordnet anzeigen lassen.

Fazit:

So ein Programm sollte auf keinem Mac fehlen und hilft, versteckte Speicherschlucker auf der Festplatte zu entlarven und zu eliminieren. Da beide Programme kostenlos sind und beinahe den selben Funktionsumfang haben, ist es Geschmackssache, für welches man sich entscheidet.

Links:

UPDATE 2009-11-06:

Mittlerweile benutze ich eine kostenpflichtige Software namens Daisy Disk. Auch hierüber gibt es einen Testbericht.


Jan 20 2009

[Mac] Smart Scroll

Wer kennt das nicht: Jemand sitzt da mit seinem iPhone oder iPod touch und fährt mit seinem Finger über das Display und der Bildschirminhalt scrollt ganz “weich” aus.. genau diese Funktion setzt SmartScroll auf dem Mac um.

Ich habe die Software nun als Testversion schon seit etwa einem Monat im Einsatz und will sie hier mal kurz vorstellen und anschließend ein kleines Feedback geben. Die Software vereint mehrere Technologien, kann einfach gedownloadet werden und wird über das PrefPane verwaltet.

Super Scroll

Super Scroll Pref Pane

Das ist dann im Endeffekt dieses Scrollen das über das Mausrad funktioniert. Es lässt sich recht genau anpassen und führt auch seinen Dienst so aus, wie man es erwartet. Durch verschiedene Mauspositionen oder Tastenkombinationen kann das Scrollen zudem beschleunigt, oder auch abgeschaltet werden.

Grab Scroll

Grab Scroll Pref Pane

Hinter dieser Funktion verbirgt sich eigentlich fast das selbe wie oben schon erwähnt: Das sanfte Scrollen und ausrollen ;) aber hier verwandelt sich der Cursor in eine Hand und somit kann man dieses “Werfen” vom iPhone auch praktizieren. Ich habe es zugegeben so kaum verwendet. Vielleicht aber deshalb weil meine Mittlere Maustaste leicht kaputt ist und schon mit Exposé verknüpft ist und mir die Tastenkombinationen zu dumm waren. 

Scroll Tasten

Scroll Tasten Pref Pane

Diese Funktion verstehe ich zugegeben nicht so ganz. Man kann hier mit selbst definierten Tastenkombinationen durch’s Fenster scrollen (ohne ausrollen etc). Wozu ich allerdings komplizierte Tastenkombinationen wie Control + Option verwenden soll anstatt einfach die Pfeiltasten zu nutzen weiß ich nicht. Vielleicht mal in einem Textfeld oder so.. aber wozu hab ich ein Scrollrad oder das Trackpad? Also für mich macht diese Funktion wenig Sinn.

Fazit:

Die Software wirkt ausgereift und funktionierte bei mir einwandfrei. Als Testversion kommt ab und zu ein kleines Fenster was einen auffordert die Software zu kaufen. Dieses kann aber weggeklickt werden. Das Fenster erscheint je nach Nutzung der Funktion so alle 3-5 Tage. 

Für mich ist die Software nur eine schöne Spielerei aber wenig Effektiv. Oft bin ich mit den normalen Scroll schneller und das ständige Ausrollen nervt doch etwas. Ich hab somit die Funktionen vorerst mal deaktiviert und bin jetzt gespannt ob ich sie vermissen werde. Eine Möglichkeit wäre auch nur den Grab Scroll zu aktivieren. Den kann man dann bei “Bedarf” einsetzen und sonst den normalen Scroll verwenden.

Da die Testversion kostenlos ist lohnt es sich auf jeden Fall mal diese Spielerei auszuprobieren. Ich werde sie auch vorerst noch installiert lassen.