Willkommen!

Hallo und herzlich willkommen in meinem kleinen Weblog! Hier berichte ich über diverse Dinge die mich so beschäftigen.

Damit du das lesen kannst, was dich interessiert, kannst du oben in der Navigation eine der drei Hauptkategorien auswählen oder hier unter diesem Text einfach Artikel aus allen Kategorien lesen.

Es kann gut sein dass sich die Kategorie Glaube und Leben ziemlich vermischen da sie nunmal ziemlich zusammenhängen!


Viel Spaß auf meiner Seite! Hinterlass doch einen Eintrag im Gästebuch ;)

Luke


Okt 21 2011

RSS Workflow mit Reeder, ReadItLater und Evernote

Ich lese jetzt schon viele Jahre lang RSS-Feeds und genieße das grundsätzlich auch sehr. Allerdings erlebe ich sehr oft die Situation, dass ich irgendwelche Beiträge über Wochen als “ungelesen” markiert lasse, weil a) ich keine Zeit zum lesen habe, oder b) ihn noch mir irgendwie “merken” will. Klar, kann ich im letzteren Fall ihn markieren (mit “Stern” versehen), allerdings wünsche ich mir oft ein übersichtlicheres System.

Heute habe ich mal wieder mich mit dem Thema beschäftigt und bin zufällig auf eine für mich bisher sehr gute Lösung gestoßen. Folgende Kriterien galt es hierbei zu berücksichtigen:

  • Plattformunabhängig – Ich arbeite im Moment fast ausschließlich auf dem Mac, weshalb Windows einen geringeren Stellenwert für mich hat, doch weiß man nie wie sich das vielleicht noch ändert. Linux lasse ich aber weitestgehend außen vor.
  • Mobil einsetzbar - Seit ich so ein Gerät mit einem i davor habe möchte ich gerne auch unterwegs meine Feeds lesen, und verarbeiten können. Auch wenn mit iOS sehr zufrieden bin kann ich nicht ausschließen, dass ich irgendwann doch mal auf die andere Seite wechsel – daher sollte die Lösung auch hier möglichst offen für andere Plattformen sein.
  • Leseliste – Artikel die ich im Moment nicht lesen kann und später nochmal lesen möchte sollen irgendwo zwischengesichert werden.
  • Bibliothek – Ich möchte wichtige Artikel irgendwo abspeichern können so dass ich später darauf zugreifen kann. Hierbei sind natürlich eine Volltextsuche und eventuell Tags/Kategorien hilfreich.

Soweit mal so gut: Folgende Lösung habe ich für mich herausgefunden. Sie ist keineswegs die “perfekte” Lösung, doch hat sie sich bisher für mich sehr gut bewährt und kann ein Weg sein, mit all seinen RSS-Feeds umzugehen.

Google Reader als RSS-”Sammelstelle” in der Cloud

Google Reader hat sich mittlerweile als quasi “Standart” für RSS-Feed Abonomente etabliert. NetNewsWire bot früher noch einen eigenen Dienst hierfür an, und es existieren noch immer Alternativen, doch verwendet heute fast jedes Programm Google Reader oder ist zumindest damit in irgend einer Art und Weise kompatibel. Aus diesem einfachen Grund stellt der Google Reader auch bei mir die erste Instanz dar.

Reeder als Feedreader

Hier werde ich nun meiner Zielsetzung etwas untreu. RSS-Reader gibt es wie Sand am Meer. Ein paar werden zum Beispiel hier und hier (englisch) aufgezählt, ansonsten hilft eine Google-Suche schnell weiter. Meine Wahl fiel auf Reeder. Wieso? Der Reeder kostet zwar im Vergleich zu einigen Konkurrenten etwas (Mac: 7,99 €; iPhone: 2,39 €; iPad: 3,99) und ist nur auf der Mac und iOS-Plattform verfügbar. Aber er kommt dafür mit einem sehr ansprechendem Design, absolut iOS und Mac-artiger Bedienung und einem übersichtlichen Interface daher. Da ich persönlich einfach eine Vorliebe für gutes Design habe, investiere ich gerne die paar Euro für eine gute, hübsche Software. Ansonsten sei euch NetNewsWire wärmstens empfohlen, welches zumindest auf dem Mac und iPhone (mit Werbung – sonst 3,99 €) kostenlos ist (iPad-Version kostet zum Zeitpunkt des Artikels 7,99 €) und auch ziemlich gut aussieht. Wer etwas komplett kostenloses sucht findet mit Hilfe von Google sicher etwas.

Der Grund wieso ich in diesem Fall Windows und Android außen vor gelassen habe ist, dass es unglaublich viele RSS-Feedreader gibt. Da RSS ein offener Standart ist und Google Reader so weit verbreitet ist, ist es sehr unwahrscheinlich, dass ich irgendwann ein Problem haben werde, einen RSS-Feedreader für irgendeine Plattform zu finden.

ReadItLater als Zwischenspeicher zum “später Lesen”

Viele RSS-Feedreader bieten mittlerweile die Möglichkeit an, dass man Artikel an andere Services schickt, um sie dort zwischenzuspeichern und später, wenn man Zeit hat, zu lesen.

Im Grunde gibt es auf diesem Gebiet zwei Platzhirsche: Instapaper (von dem man vermutlich etwas mehr hört) und ReadItLater. Beide haben so ihre kleinen Eigenheiten aber unterscheiden sich nur in wenigen Dingen. Readitlater sieht meiner Meinung nach etwas besser aus, ist Übersichtlicher und speichert die ganzen Seiten und nicht nur den Text. Hier gibt es noch einen kleinen Artikel zu beiden Systemen und ansonsten hilft eine Google-Suche.

Beide Systeme kosten “ansich” nichts, allerdings sind die Apps kostenpflichtig. Das war auch einer der Hauptgründe wieso ich zu Readitlater gegriffen habe: Ich habe vor einiger Zeit mal kostenlos die Pro-App bekommen. Instapaper ist für 3,99 als Universal App für das iPhone und iPad zu bekommen (InstaFetch für Android – pro 2,99 €), ReaditLater gibt es ebenfalls als Universal App entweder kostenlos oder für 2,39 € als Pro-App oder auch kostenlos (Pro: 2,06 €) als Android App. Für welche Lösung man sich nun entscheidet bleibt jedem selber überlassen. Meine fiel  auf Readitlater.

Die Web-Version von Readitlater sieht (Screenshot oben) nach kürzlich erfolgtem Redesign sehr schick aus und es gibt auch ein Haufen an Apps für den Desktop, allerdings meiner Meinung nach nicht all zu viel brauchbares was ich bisher gefunden habe (Hinweise?). Quiet Read (Pro für $9,95) und ReadNow (2,99 €) verdienen hier allerdings eine Erwähnung.

Evernote zum Aufbewahren von Artikeln

Evernote ist sozusagen ein virtuelles Notizbuch und Gedächtnis. Es ist mit Sicherheit eins der bekanntesten Programme für diesen Zweck und sehr weit verbreitet. Der kostenlose Account ist zwar limitiert, verfügt jedoch schon über einiges an Funktionalität. Für 5$ pro Monat gibt es einen Premium Account. Mir reicht bisher der normale Account.

Evernote gibt es wirklich für fast jede Plattform: Mac, Windows, iOS, Android, Blackberry, Windows Mobile, Palm, usw. Natürlich ist auch eine Webversion verfügbar. Man wird hier also keine Gefahr eingehen von irgendwo aus nicht auf seine Notizen bzw. Blogeinträge zugreifen zu können.

Vorteile von Evernote: Es hat eine Text-Erkennung in Bildern und eine super Volltextsuche, es ist plattformübergreifend, kostenlos, erlaubt das Kategorisieren in Notizbüchern und das verwenden von Tags. Alles eben, um Inhalte gut für die Zukunft aufzubewahren.

Was es noch für Alternativen gibt kann ich nicht wirklich sagen – da ich auch für andere Zwecke Evernote einsetze war für mich dieser Schritt der einzig logische um noch eine weitere App zu vermeiden. Hier sei auch mal angemerkt, dass ich Evernote allgemein sehr empfehlen kann!

Der Workflow: Reeder – Read it later – Evernote

Nun aber zum eigentlich interessantem, dem typischen Workflow:

1) Lesen der Blogeinträge in Reeder

Egal auf welcher Plattform, es beginnt dabei, dass ich die Reeder-App öffne und erstmal lese was interessant ist und als gelesen markiere, was mich nicht interessiert ;-)

2) Interessantes an ReadItLater senden

Artikel die länger sind, kann ich aus Reeder sofort mit einem Klick an ReadItLater senden.

3) Artikel in Readitlater lesen

Egal ob zu Hause oder unterwegs: Sobald ich Zeit habe kann ich mich den gespeicherten Artikeln in Readitlater widmen.

4) Wichtige Artikel in Evernote sichern

Ebenfalls mit zwei Klicks kann ich nun die Artikel die ich noch weiter aufbewahren will an Evernote senden und später in Evernote (oder zum Teil auch schon aus der App) ihnen noch Tags usw. zuweisen. Auch in einigen Jahren findet Evernote dank Volltext- und Bildsuche noch immer meine abgespeicherten Artikel.

Alternativ: Artikel direkt aus Reeder an Evernote senden

In der Reeder-App gibt es natürlich auch direkt einen Evernote-Button. Mit einem Klick landet dann der Artikel direkt, ohne den Umweg über Readitlater, in Evernote.

Fazit

Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten seine RSS-Feeds effektiv zu synchronisieren, lesen, aufbewahren, sichern, zwischenzuspeichern. Die Anzahl der Apps und Services ist fast unüberschaubar. Mit Reeder, Readitlater, und Evernote hat man auf jeden Fall eine gute Lösung – wenn auch nicht ganz billig. Ganz ohne Kosten geht es allerdings fast nicht. Wer aber bereit ist etwas zu investieren, findet heutzutage super Möglichkeiten seine Feeds ganz einfach zu verwalten.

Habt ihr eine andere, vielleicht sogar bessere oder günstigere Lösung? Teilt sie doch kurz in einem Kommentar mit, so können vielleicht andere davon profitieren für die meine Lösung nicht passend ist :)


Okt 7 2011

[mac] Vorschau: Zoomen

Ein kleiner Tipp der vielleicht dem ein oder anderen mal die Arbeit erleichtert:

Drückt man bei einem geöffneten Dokument ein Akzentzeichen ` (accent aigu, Shift + `) erscheint eine Lupe. Durch auf- und zuziehen auf dem Trackpad (zoomen) kann man den Ausschnitt mehr oder weniger vergrößern.


Okt 7 2011

[mac] Vorschau: Dokument aus Zwischenablage erstellen

Ich bin heute aus Zufall über eine sehr nette Funktion der Vorschau-App gestoßen: Tatsächlich lässt sich über die Vorschau-App ein Bild vom Inhalt der Zwischenablage erstellen solange dieser kompatibel ist.

Schritt 1: Einen kompatiblen Inhalt in die Zwischenablage kopieren

Ich kann leider nicht alle kompatiblen Inhalte aufzählen. Bei mir hat es mit dem Teil einer Numbers-Tabelle funktioniert. Hierbei wurden sogar die Texte als Text und nicht nur als Pixelgrafik importiert. Bei einfachem Text funktioniert es nicht, aber in vielen Fällen geht es.

Schritt 2: Vorschau öffnen und neues Dokument erstellen

Jetzt öffnet man einfach die Vorschau-App und erstellt dann über “Ablage -> Neue aus der Zwischenablage” oder über den Shortcut cmd + N das Dokument.

Ich weiß nicht sicher ob das schon in Snow Leopard funktioniert hat, aber ich finde die Funktion sehr geschickt. Es zeigt wieder mal, dass Apple immer wieder sehr nützliche und praktische Funktionen in seine Programme integriert – einfach etwas mehr als “unbedingt nötig.”


Mai 6 2010

[mac] Batterie Probleme und automatischer Grafikkartenwechsel im neuen MacBook Pro

Auch wenn die neuen MacBook Pros (i5/i7) mich in den meisten Punkten ziemlich überzeugen und begeistern war ich doch extrem enttäuscht von der Akku-Laufzeit, auch wenn mein Akku scheinbar mehr Leistung hat als am Anfang:

Wie auch immer, im effektiven Einsatz bei etwa 50% der Bildschirmbeleuchtung hält er kaum länger als 4 Stunden durch. Nun hab ich mir Gedanken gemacht woran das liegen könnte.

Die neuen Geräte schalten automatisch zwischen dem OnBoard Intel HD Graphics Chip und der NVIDIA GeForce GT 330M um, je nach dem was für Programme ausgeführt werden. So weit – so gut! Dass für Adobe-Programme & Co die leistungsstärkere Karte herangezogen wird und dabei die Akkulaufzeit leidet ist verkraftbar, anders allerdings bei Programmen wie Skype.

Tatsächlich war es vermutlich Skype, dass meine niedrigen Akkulaufzeiten verursacht hat, denn es benötigt die NVIDIA GeForce GT. Um ohne den Umweg über den System Profiler (Google hilft hier..) zu erkennen, welche Karte benutzt wird, kann man sich das kleine, kostenlose Tool gfxCardStatus von CodyKrieger downloaden. Das Programm nistet sich in de Menüleiste ein und zeigt schnell und übersichtlich welche Karte aktuell verwendet wird und welche Prozesse dies auslösen. Ein Blick auf diese Liste zeigt, dass Skype der Schuldige ist:

Nach dem Beenden von Skype (und in diesem Fall InDesign) wird man noch über Growl über den Wechsel der Grafikkarte informiert.

Workaround für Skype

Deaktiviert man in den Einstellungen Skype-Video gibt sich das Programm auch mit dem Intel-Chip zufrieden. Allerdings muss man nun, jedes Mal wenn man Videochat machen will, die Einstellungen ändern. Ich hoffe, dass in der nächsten Version von Skype diese Fehler behoben sind.

Fazit

Der automatische Grafikkartenwechsel ist an sich ja eine gute Idee, aber noch nicht vollkommen ausgereift. Bleibt zu hoffen, dass sowohl Apple, als auch Softwarehersteller, hier noch nachbessern. In der Zwischenzeit helfen kleine Programme diegfxCardStatus mit der Situation umzugehen.

Update (19. Mai 2010)

Mittlerweile unterstützt das Programm auch das manuelle umstellen der Grafikkarte.


Mai 2 2010

[mac] Wiederholtes Bestätigen beim Öffnen von gedownloadeten Programmen

Ich hab seit einiger Zeit das Problem, dass folgendes Fenster mich jedes Mal beim Öffnen von Skype und einigen anderen Programmen begegnet:

Nun, eigentlich ist das ja eine gute und berechtigte Warnung, aber nach mehrfachem Bestätigen stört es doch irgendwann. Wieso allerdings verschwindet diese Nachricht nicht?

Die Erklärung findet sich in folgendem Support-File von Apple: About file quarantine in Mac OS X v10.5 and v10.6.

If you have multiple user accounts on your Mac, the user account that downloaded the file is the only user account that can remove the quarantine attribute to the file.  All other user accounts can open the quarantine file, but they will be presented with the quarantine dialog box asking “Are you sure you want to open it?” every time they open the file.

In Deutsch: Nur der Benutzer, der die Datei gedownloaded hat, darf sie auch aus der Quarantäne entfernen. Da ich Skype damals im Admin-Account gedownloaded und installiert habe fehlte mir in meinem Benutzeraccount natürlich die Berechtigung.

Es gibt, nebenbei erwähnt, auch die Möglichkeit Programme über den Terminal aus der Quarantäne zu entfernen:

sudo xattr -d com.apple.quarantine /Applications/Skype/

Ein kleiner Wechsel in den Admin-Benutzer und ein einmaliges Öffnen der Programme hat für mich das Problem gelöst. Hoffentlich kann dieser Artikel vielleicht noch ein paar Leuten helfen ;)


Mär 17 2010

[Tab-Salat] #6 Quiet Read & iPad Parodie

Ich muss diese Woche andere Prioritäten als das Internet setzen und hab daher diesmal nur einen sehr minimalistischen Tab-Salat. Tut mir leid – nächste Woche hoffentlich mehr. Es sind noch einige ganz interessante Artikel in Produktion.

Quiet Read | Ist eine kleine App über die man sich Webseiten zum später lesen merken kann. Grade für diese Tab-Salate vielleicht ein ganz nützliches Tool. Es gibt eine kostenlose und eine $10 teure Pro-Version auf der Webseite des Entwicklers. (via)

iPad Parodie | Eine nette Nachmache bzw Parodie der iPad-Werbung (via)



Mär 9 2010

[Tab-Salat] #5 Anatomy of a Mac, Typewar

Anatomy of a Mac | Ein nettes, 3 dimensionales Video von Transparent House über die Geschichte von Apple. Vom ersten Mac bis zum iPad

Anatomy of Apple Design from Transparent House on Vimeo.

Typewar | ist ein typografisches Onlinegame bei dem es darum geht die Schriftart anhand eines Buchstabens zu erraten. Auch wenn die ersten Level noch ziemlich simpel sind ist man doch erstaunt wie weit man kommt. Krass, wie viel unser Kopf so im Unterbewusstsein speichert! Gottes Geniale Schöpfung :)
Typewar.png

Gegen kalte Füße | hat Apple auch eine Lösung! Einfach das mitgelieferte Netzteil nutzen (und am besten in After Effects ein aufwendiges Projekt rendern). (via)

Der kleine Unterschied in der Farbwahrnehmung | zwischen Männern und Frauen kann hier bestaunt werden. Wie viel Wahrheit dran ist muss jeder für sich prüfen ;) (via aptgetupdate, Orginal)

farben-maenner-frauen2-tm.jpg

iPhone TouchLamp | vom ADR-Studio ist ein nettes Gadget für den Schreibtisch. Ich würds kaufen – naja, vielleicht zumindest :) (via)

MySQL Workbensch | ist ein für Webentwickler empfehlenswertes Programm zum Verwalten von MySQL-Datenbanken. Sieht auf den ersten Blick echt gut aus und ich werde es bald mal testen. Da es dazu noch Freeware ist, kann ein Test gewiss nicht schaden. Auf MacVillage.de findet man in diesem Artikel etwas mehr Information.

Schnellstartprogramme | sind ja irgendwie ziemlich im Kommen. Da gibt es das alt bekannte Quicksilver, LaunchBar, Alfred, das systemintegrierte Spotlight und natürlich auch von Google einen Konkurenten Quick Search Bar. Nun gibt es einen weiteren Wettkampfteilnehmer namens Launchy. Vorteil: Er ist für Mac und Windows verfügbar. Die Software ist zwar noch beta, aber sieht doch nicht ganz schlecht aus ;) (via)

Ist mir egal .. | ich lass das jetzt so! Mit diesem coolen T-Shirt, gefunden bei corefault beende ich diesen Beitrag. Leider einen Tag verspätet. Tut mir leid :)
2010-03-07_005527_2010-03-07_1286_dc_27.jpg


Mär 4 2010

[mac] Thumbnail-Support für MarsEdit

Da MarsEdit keine Thumbnails unterstützt und ich diese doch sehr gern und viel einsetze, hab ich mir eine kleine Lösung dazu gebastelt.

Wie Wordpress mit Bilderuploads grundsätzlich umgeht war mir bisher noch nicht so bekannt. Beim genaueren hinschauen hab ich aber gemerkt, dass Wordpress immer 3 Versionen von den Bildern anlegt. Ein Thumbnail (bei mir 150×150 px), eine verkleinerte Version (hier 450px) und die Orginaldatei. Das Benennungsschema ist:

dateiname-widthxheight.endung

Mit dieser Grundlage kann man sich also schon theoretisch die Dimensionen des Bildes ausrechnen und dann den Dateinamen selber einsetzen. Das ganze (vor allem das Ausrechnen) war mir aber dann doch zu anstrengend und daher hab ich nach einer automatisierten Lösung gesucht.

MarsEdit-MenuBar.png

Über das Script-Menü kann man auf einige mitgelieferte Scripte zugreifen. Allerdings kann man natürlich auch eigene schreiben und genau das habe ich versucht. Das Ergebnis sieht so aus:

Script Menü mit Thumbnail-Einträgen

Anleitung

Man läd zuerst ganz normal ein Bild hoch und bekommt dann den img-Tag im Editor angezeigt. Diesen markiert man nun komplett (wichtig!) und wählt dann im Menü das entsprechende Script aus. Nun wird das img-Tag durch einen a-Tag erweitert und durch das Thumbnail ersetzt. Das Ergebnis sieht dann so aus:

Nach dem Script ausführen

Funktionsweise

– Wordpress Medium Size Image

– Converts a MarsEdit-Image Tag to the image-tag of the medium sized image and links it with the orginal image.

– Author: (http://www.luke-b.com)
– Version: 0.1

set maxWidth to 450
set maxHeight to 450

on displayErrorMessage(s)
display dialog (s) buttons {“OK”} default button “OK” with icon caution
end displayErrorMessage

tell application “MarsEdit”

try
set currentWindow to document 1
on error errorMessage
displayErrorMessage(“Can’t run Script because no post window is open!”) of me
return
end try

set s to selected text of currentWindow
if (s is equal to “”) then
displayErrorMessage(“No Image URL selected”) of me
return
else
– Split transmitted data and extract info
set AppleScript’s text item delimiters to “\”"
set attList to every text item of s
set imgPath to item 2 of attList
set imgAlt to item 4 of attList
set imgBorder to item 6 of attList
set imgWidth to item 8 of attList as integer
set imgHeight to item 10 of attList as integer

– Calculate image dimensions
if imgWidth > imgHeight then
set thumbWidth to maxWidth
round ((imgHeight * maxHeight) / imgWidth) rounding down
set thumbHeight to result
else
set thumbHeight to maxHeight
round ((imgWidth * maxHeight) / imgHeight) rounding down
set thumbWidth to result
end if

– Extract filename without file extension in -> f
set AppleScript’s text item delimiters to “.”
set nameListe to every text item of imgPath
set f to first item of nameListe
set i to 2

repeat while i is not (count of nameListe)
set f to f & “.” & (item i of nameListe)
set i to i + 1
end repeat

– Build link
set newString to “”
set newString to “<a href=\”" & imgPath & “\” rel=\”lightbox[post]\”>\n”
set newString to newString & ”  <img class=\”alignnone size-thumbnail\” src=\”" & f & “-” & thumbWidth & “x” & thumbHeight & “.” & (last item of nameListe) & “\” alt=\”" & imgAlt & “\” />\n”
set newString to newString & “</a>\n”

set selected text of document 1 to newString
end if
end tell

Das Script macht im Wesentlichen nicht anderes, als den Tag etwas auseinanderzunehmen, die Maße des neuen Bildes zu berechnen und somit den Pfad zur verkleinerten Version zu errechnen. Danach baut es etwas HTML-Code und ersetzt den markierten Text im Editor

Beim kleinen Thumbnail ist der Code etwas anders, da hier das Bild zugeschnitten wird. Vom Grundsatz her ist der Code aber gleich:

Installation

Da ich bisher noch nie AppleScript programmiert bzw geschrieben habe, ist das Script sicherlich nicht sonderlich hochwertig, aber es erfüllt seinen Dienst und lässt sich ziemlich leicht anpassen. Wer es will kann es gerne über die unten angefügten Links downloaden. Danach müsst ihr die beiden Script-Dateien nur noch in

User/Library/Application Support/MarsEdit/Scripts

kopieren und sie müssten im Menü auftauchen.

Zum Download klicken


Mär 4 2010

[mac] Mars Edit als Alternative zu MacJournal

Im Moment wird im MacHeist nanoBundle 2010 MacJournal angeboten und u.a. auch als Offline-Blogging-Software angepriesen. Wie ich schon getestet habe eignet sich die Software dazu aber nur sehr begrenzt.

Eine kostenlose Alternative gibt es meines Wissens nicht! Wer eine kennt darf diese mir gerne mitteilen ;)

Für $30 gibt es allerdings MarsEdit. Dieses Programm ist speziell für Blogger und sollte daher die Anforderungen besser erfühllen und eine, wenn auch etwas teurere, Alternative bieten.

Installation

Man kann sich auf der Entwicklerseite einfach das Programm als .app downloaden und muss die Datei anschließend nur noch in den Programmordner ziehen.

Der erste Start und die Einrichtung verlaufen erstaunlich gut. Man wird beim Start direkt mit einem Dialog konfrontiert über den man einen Blog angeben oder sich einen einrichten kann. Die Einstellungen etc. werden dann automatisch geladen und man braucht nur noch seine Userdaten eingeben. Danach werden direkt alle Einträge importiert.

Eingabe der URLEinstellungen ermittelnUsername eingeben

MarsEdit-Install5final.png

Der Editor unterstützt kein WYSIWYG sondern schreibt normales HTML. Das mag anfangs stören, aber man hat zusätzlich ein Live-Preview-Fenster in dem man den Eintrag fertig formatiert sieht. Somit kann man doch ziemlich angenehm damit arbeiten.

MarsEdit-LivePreview.png

Bilder kann man einfach per Drag & Drop in das Fenster hineinziehen. Danach öffnet sich ein kleiner Dialog und man kann die Bilder hochladen. Ein entsprechender img-Tag wir dann in das Dokument eingefügt. Eine nette Funktion: Man kann auch auf die Dateien die schon hochgeladen wurden zugreifen (Ähnlich dem Menüpunkt “Multimedia”) bei Wordpress
Leider ist kein Thumbnail-Support integriert. Aber dank AppleScript hab ich eine kleine Lösung mir gebastelt, mit der man doch noch zu den Thumbnails kommt. Mehr dazu hier.

MarsEdit Bilderupload

Das Veröffentlichen lässt sich durch einen Klick auf “Send to Weblog” erledigen. Schön ist, dass man in der Einstellungsleiste auch den Status “Draft” auswählen kann und somit den Artikel hochladen und schonmal online anschauen, aber noch weiter editieren kann. Über das Icon “View on the Web” gelangt man direkt zum Artikel.

MarsEdit Options

Fazit

Mir gefällt bisher MarsEdit recht gut. Ob sich der Preis rechtfertigt ist fraglich. Auf jeden Fall kann man relativ effektiv bloggen, vor allem mit etwas HTML-Kenntnissen. Ich werde mir bald noch den Konkurenten Ecto anschauen und dann auch mal darüber berichten und ein Schlussresümee abgeben.

Kennt ihr noch gute, alternative Softwareprodukte oder nutzt ihr einfach immer Wordpress?


Mär 3 2010

[mac] Dem Finder FTP beibringen (read-write)

Natürlich kann man seinen Webserver o.ä. durch eines der zahlreichen FTP-Programme die es für den Mac gibt durchsuchen. Erwähnt wären hier nur kurz die “Platzhirsche” wie Transmit ($30, scheinbar steht die Entwicklung etwas still, dennoch sehr gutes Programm), Flow ($25, aktuell im MacHeist 2010 nanoBundle), und Cyberduck (kostenlos).

Wenn man nur mal kurz etwas schauen will, wäre eine Integration im Finder aber doch oft die schönere Lösung. Oder um einfach kurz eine Datei für einen Freund bereitzustellen. Nun, was kann der Finder schon von Haus aus?

Verbindet man den Finder via “Gehe zu” -> “Mit Server verbinden” und dem ftp-Protokoll mit einem Server, wird sofort der Server in der “Freigaben”-Liste angezeigt:

Gehe zu -> Mit Server verbinden

FTP Server im Finder (nur lesen)

Soweit funktioniert das ganze echt schön und gut. Probiert man nun allerdings Dateien auf die Platte zu ziehen wird der erste Enthusiasmus schnell gebremst und man bekommt folgende Fehlermeldung:

Fehlermeldung beim Versuch des Schreibzugriffs

Hier setzt nun Google’s MacFUSE an: Mithilfe dieser Erweiterung kann man den Finder befähigen, eine Vielzahl an Dateiformaten zu lesen und zu schreiben. So kann der Finder nach der Installation zB. auch NTFS-Laufwerke beschreiben (Ideal für BootCamp-User). Das Packet ist schnell gedownloaded und installiert und nistet sich in den Systemeinstellungen ein. Ansonsten gibt es keinerlei Einstellungsmöglichkeiten.

MacFUSE Installation MacFUSE in den Systemeinstellungen

Um dem Finder das FTP-Schreiben beizubringen braucht man nun noch eine Möglichkeit, FTP-Server über MacFUSE zu mounten. Dazu gibt es das sehr ähnlich klingende MacFusion. Startet man das Programm kann man hier FTP oder auch SSH-Server eintragen und diese “mounten.”

MacFusion - Einstellungen für FTP-LaufwerkMacFusion - Laufwerkeigenschaften

Beim mounten des FTP-Servers

Im Finder findet man nun das Laufwerk und kann auf seine Daten lesend als auch schreibend zugreifen. Der Ort, an dem MacFusion das Laufwerk verknüpft ist allerdings etwas seltsam: Es wird auf “oberster Ebene” angelegt. Um im Finder dahin zu gelangen, muss man sozusagen auf den Computernamen gehen. Diese Einstellungen lassen sich allerdings ändern. Falls man nicht genau weiß wo das Laufwerk angelegt ist reicht ein Rechtsklick im Programm und dann auf “Reveal” und es wird ein Finderfenster mit dem Laufwerk geöffnet.

Ansicht des Laufwerks im Finder

Fazit:

MacFusion ist schnell installiert und eingerichtet. Im meinem Test verlief die Dateiübertragung zum Server nur sehr schwerfällig und nicht sonderlich zuverlässig. Außerdem ist es schade, dass man nicht dem Finder wirklich das FTP-Schreiben beibringen kann: In der Seitenleiste unter Freigaben hat mir mein Server besser gefallen.

Ansonsten ist die Software aber durchaus zu empfehlen, zumal sie ja auch kostenlos ist. Für kurze Zugriffe auf den eigenen Server oder kleinere Übertragungen reicht es allemal.

Daniel hat mir noch gesagt, das LittleSnitch festgestellt hat, dass MacFUSE eine Verbindung mit Google herstellt. Wieso und weshalb und vor allem was übertragen wird weiß ich nicht, macht mir aber etwas Sorgen. Es kann natürlich sein, dass es sich nur um eine Update-Funktion ist.

Kennt jemand noch bessere Möglichkeiten? Was für Erfahrungen habt ihr mit der Software?