Willkommen!

Hallo und herzlich willkommen in meinem kleinen Weblog! Hier berichte ich über diverse Dinge die mich so beschäftigen.

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Es kann gut sein dass sich die Kategorie Glaube und Leben ziemlich vermischen da sie nunmal ziemlich zusammenhängen!


Viel Spaß auf meiner Seite! Hinterlass doch einen Eintrag im Gästebuch ;)

Luke


Nov 6 2009

[glaube] Umgang mit Sünde

Stell dir vor du bist eingeladen bei einer großen Veranstalltung eine Rede zu halten. Der Verantwortliche des Abends kommt kurz vor deinem Auftritt zu dir uns sagt: “Ich weiß, dass man schnell einen sehr trockenen Hals bekommt beim reden. Hier ist ein Glas Orangensaft damit du während deiner Rede etwas zu trinken hast.” Du nimmst das Glas und bedankst dich für diese Aufmerksamkeit. Dann fährt er fort: “Ich werde ein klein bisschen Gift in deinen Saft tun. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen, es ist nur ein ganz kleines bisschen und bringt dich gewiss nicht um!”

Du bist schokiert und sagst, dass du ganz sicher nicht von diesem Saft trinken wirst!

Er entgegnet dir: “Ach, entspann dich doch und trink es. Es wird dir nicht schaden. Naja, wenn du genug davon trinkst könnte es dir vielleicht schon irgendwann schaden; aber es fügt dem Saft das gewisse “Etwas” hinzu. Jeder tut das heutzutage. Es ist der neuste Trend!”

Vermutlich würdest du den Saft nicht trinken, auch wenn du damit den Verantwortlichen unter Umständen beleidigen würdest, und es wäre dir egal was die anderen machen.

So ist es auch mit der Sünde. Sie ist Gift für den Menschen. Wenn wir Sünde in unserem Leben, unseren Beziehungen, unserer Organisation o.ä. zulassen beginnt sie zu zerstören. Sie schwächt die Person und kann sogar das physische Befinden beeinflussen.

Genau das Gegenteil passiert, wenn wir wie in Sprüche 3,7 geschrieben steht (”[...] weiche vom Bösen!”) uns von Sünde fern halten und das Gute tun. Das stärkt uns, unsere Beziehungen zu anderen und sogar letztendlich unsere Gesundheit.

Gott will dass wir uns von der Sünde fern halten und so leben, wie es ihm gefällt. So einen Lebensstil belohnt er - sogar schon hier auf der Erde!


Jul 27 2009

[Gedanken] Furcht

Die meiste Furcht entsteht aus fehlendem (Gott-)Vertrauen?!

Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.  - 2. Timotheus 1,37



Jan 15 2009

[Bibel] Matthäus 7,21 - Richtige Nachfolge

Titelbild

Was Jesus sagt über die, die wirklich an ihn glauben…

Nicht alle Menschen, die sich fromm gebärden, glauben an Gott. Auch wenn sie ‘Herr’ zu mir sagen, heißt das noch lange nicht, dass sie ins Himmelreich kommen. Entscheidend ist, ob sie meinem Vater im Himmel gehorchen.

Matthäus 7,21

Ein harter Anspruch oder? Aber er hat uns seinen Heiligen Geist gegeben der uns Kraft gibt.


Jan 15 2009

[Bibel] Gedanken zu Jesaja-Versen

Ich hab heute etwas Jesaja gelesen und bin davon mal wieder recht beeindruckt. Beim lesen sind mir ein paar Gedanken gekommen die ich hier mal in Worte fassen will. (Alle Bibelstellen sind aus der “Neues Leben” Übersetzung zitiert)

28 Weißt du es denn nicht? Hast du denn nicht gehört? Der Herr ist ein ewiger Gott, der Schöpfer der ganzen Erde. Er wird nicht matt oder müde. Sein Verstand ist unergründlich.

29 Er gibt den Erschöpften neue Kraft; er gibt den Kraftlosen reichlich Stärke. 

30 Es mag sein, dass selbst junge Leute matt und müde werden und junge Männer völlig zusammenbrechen, 

31 doch die, die auf den Herrn warten, gewinnen neue Kraft. Sie schwingen sich nach oben wie die Adler. Sie laufen schnell, ohne zu ermüden. Sie werden gehen und werden nicht matt.  

Jesaja 40,28-31

Diese Zusage begeistert mich! Ich bin grade etwas krank und kann deshalb nicht gerade sagen dass ich “laufe, ohne zu ermüden.” Das ganze bezieht sich natürlich auf viel mehr, als meinen Gesundheitszustand. Es steht für unser Leben. Wer wünscht sich kein Leben voller Kraft?

Was ist die Voraussetzung?

Für wen gilt dieser Vers? Wer darf sich an diese Zusagen klammern? Die Antwort gibt der Vers selber (v31a): “die auf den Herrn warten.”

Was bedeutet es auf den Herrn zu warten? Heut zu Tage ist warten nicht mehr “inn.” Wir leben in einer Gesellschaft in der Worte wie Fastfood und 12-Stunden-Lieferservice groß geschrieben werden. Das Web 2.0, Social Networking, Instant Messaging usw. ermöglicht es uns, fast alles direkt und ohne warten zu bekommen. Wir müssen oft nicht mal die Webseite neu laden, da dank Ajax-Technologie die Antworten direkt hinein geladen werden.

Heißt das nun, das diese Aussagen der Bibel veraltet sind? Nein! Gottes Wort bleibt bestehen und verändert sich nicht (1. Petrus 1,23). Gottes Wort bleibt bestehen, auch wenn sich die Werte in dieser Welt verändern! 

Wie können wir das Leben? Gott fordert uns auf ihn zu suchen, auf ihn zu warten. Das ist nicht einfach in unserer heutigen Gesellschaft, aber es ist möglich. Auf Gott zu warten kann sich z.B. dadurch ausdrücken dass man in seinem Wort liest, es studiert, darüber nachsinnt. Das ist eine aktive Sache, aber geht auch in Gedanken weiter. So sagt David in Psalm 1 dass er über Gottes Wort Tag und Nacht nachsinnt. Das kann der Geist Gottes in uns bewirken. Wenn wir in Gottes Wort lesen und darüber nachdenken könne wir seine Stimme hören. Auf Gott zu warten kann auch heißen sich Zeit zu nehmen mit ihm zu beten. Vielleicht heißt es sich mal eine Stunde Zeit zu nehmen, dem Druck der Welt, dem Internet usw zu entfliehen und mal raus zu gehen und mit Gott zu reden. 

Auf Gott zu warten kann für jeden Menschen anders aussehen, aber es hat immer etwas mit Zeit zu tun die wir zur Verfügung stellen sollen. Und grade wenn wir eigentlich wenig Zeit haben, ist die Zeit mit Gott  besonders wichtig und er wird uns dafür belohnen. Wer es mit aufrichtigen Herzen tut, wird es sicher auch schon erlebt haben wie Gott einem so mehr Zeit schenkt. Die Priorität des Gebets können wir auch im Römerbrief finden:

Freut euch auf alles, was Gott für euch bereithält. Seid geduldig, wenn ihr schwere Zeiten durchmacht, und hört niemals auf zu beten. Römer 12,12

Wenn wir uns also grade in schweren Zeiten Zeit für Gott nehmen, seine Nähe suchen und nach ihm dürsten werden wir erfahren, wie er uns neue Kraft gibt und wir uns nach oben schwingen werden wie Adler! Was für eine gewaltige Zusage!

Weitere Zusagen

Die Bibel ist voller gewaltiger Zusagen. Diese sind zugegeben immer an eine Bedingung geknüpft, deshalb kann man keine der folgenden Stellen “einfach so” annehmen, aber wenn wir uns tiefer mit seinem Wort beschäftigen können wir viele dieser Verheißungen erleben!

Jesaja 41,10

Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir. Sieh dich nicht ängstlich nach Hilfe um, denn ich bin dein Gott: Meine Entscheidung für dich steht fest, ich helfe dir. Ich unterstütze dich, indem ich mit meiner siegreichen Hand Gerechtigkeit übe.

Jeaja 43,2

Wenn du durch Wasser gehst, werde ich bei dir sein. Ströme sollen dich nicht überfluten! Wenn du durch Feuer gehst, wirst du nicht verbrennen; die Flammen werden dich nicht verzehren! 

Jesaja 44,3

Denn ich werde Wasser auf Durstige ausschütten und das trockene Land mit Bächen bewässern. Ich werde meinen Geist auf deine Nachkommen und meinen Segen über deinen Kindern ausgießen.

Warnung

Gott ist Gott! Er ist kein Gott der nur dazu da ist uns mit Verheißungen und Segen zu überschütten, aber wenn wir an ihn glauben und ihm gehorchen, dann haben wir Anteil an den Verheißungen.

10 »Ihr seid meine Zeugen!«, spricht der Herr. »Und ihr seid mein Diener, den ich erwählt habe. Ihr seid dazu auserwählt, mich zu kennen, an mich zu glauben und zu erkennen, dass ich allein Gott bin. Es gibt keinen Gott, der vor mir erschaffen worden wäre und auch nach mir wird es keinen geben. 

11 Ich allein bin der Herr, es gibt keinen anderen Retter.

Jesaja 43,10+11

Gott allein ist Gott! Es gibt keinen anderen Gott und es gibt auch nur einen Retter -> Jesus! Wir sind seine Diener und sollen ihn dienen und ihm die Ehre geben. Das belohnt er.

Ich bin der Herr; das ist mein Name! Ich werde meine Herrlichkeit keinem anderen überlassen. Ich werde das Lob, das mir zukommt, nicht mit Götzen teilen.

Jesaja 42,8

Wenn wir das lesen können wir schnell denken dass Gott eingebildet und Arrogant ist. Aber sobald wir uns mal klar machen wer er eigentlich ist, wie viel Macht er hat, was er schon alles getan hat in der Geschichte, sehen wir ein, dass nur ihm die Ehre gebührt. Wir dürfen seine Kinder werden. Das ist Gnade!

 

Diese Gedanken sind keine Andacht/Predigt oder ein ausgiebiges Bibelstudium und können auch Fehler enthalten. Es sind einfach Gedanken die ich hatte, als ich diese Stellen gelesen habe, und das, was ich daraus erkannt habe. Nimmt es als Ermutigung/Ermahnung oder Anregung und wenn ihr wollt, denkt drüber nach oder lest selber in Gottes Wort. Es lohnt sich!