[glaube] Umgang mit Sünde

Stell dir vor du bist eingeladen bei einer großen Veranstalltung eine Rede zu halten. Der Verantwortliche des Abends kommt kurz vor deinem Auftritt zu dir uns sagt: “Ich weiß, dass man schnell einen sehr trockenen Hals bekommt beim reden. Hier ist ein Glas Orangensaft damit du während deiner Rede etwas zu trinken hast.” Du nimmst das Glas und bedankst dich für diese Aufmerksamkeit. Dann fährt er fort: “Ich werde ein klein bisschen Gift in deinen Saft tun. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen, es ist nur ein ganz kleines bisschen und bringt dich gewiss nicht um!”

Du bist schokiert und sagst, dass du ganz sicher nicht von diesem Saft trinken wirst!

Er entgegnet dir: “Ach, entspann dich doch und trink es. Es wird dir nicht schaden. Naja, wenn du genug davon trinkst könnte es dir vielleicht schon irgendwann schaden; aber es fügt dem Saft das gewisse “Etwas” hinzu. Jeder tut das heutzutage. Es ist der neuste Trend!”

Vermutlich würdest du den Saft nicht trinken, auch wenn du damit den Verantwortlichen unter Umständen beleidigen würdest, und es wäre dir egal was die anderen machen.

So ist es auch mit der Sünde. Sie ist Gift für den Menschen. Wenn wir Sünde in unserem Leben, unseren Beziehungen, unserer Organisation o.ä. zulassen beginnt sie zu zerstören. Sie schwächt die Person und kann sogar das physische Befinden beeinflussen.

Genau das Gegenteil passiert, wenn wir wie in Sprüche 3,7 geschrieben steht (“[...] weiche vom Bösen!”) uns von Sünde fern halten und das Gute tun. Das stärkt uns, unsere Beziehungen zu anderen und sogar letztendlich unsere Gesundheit.

Gott will dass wir uns von der Sünde fern halten und so leben, wie es ihm gefällt. So einen Lebensstil belohnt er – sogar schon hier auf der Erde!


2 Responses to “[glaube] Umgang mit Sünde”

  • Thomas Says:

    Tut mir leid, aber ich finde die Geschichte schlecht! Es besteht einfach absolut keine Notwendigkeit, in das Getränk Gift zu füllen. Das ist ein sehr sehr schlechter Vergleich zur Sünde.

  • LuKe Says:

    Die Geschichte stammt nicht von mir selber, sondern ich habe sie in einem Buch gelesen.
    Und auch wenn die Geschichte sicher nicht alle Facetten der Sünde darstellt, so zeigt sie finde ich doch wie Sünde oft ganz unscheinbar und “klein” in unser Leben kommt, am Anfang vielleicht auch durchaus “lokrativ” wirkt und uns ein gutes Gefühl gibt. Aber desto mehr wir sie “konsumieren,” desto mehr zerstört sie uns.
    Die Folgen der Sünde sind, wie bei kleindosiertem Gift auch, oft erst spät zu erkennen. Aber spätestens vor dem Thron Gottes wird es offenbar werden.

    Wie würdest du Sünde darstellen bzw mit was könnte man es deiner Meinung nach Vergleichen?

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